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Kritisch betrachtet

Unser langfristiges Ziel ist es, angepasst an die vielen alltäglichen Einsatzbewältigungen und die damit verbundenen Erfahrungen Hunde auszubilden, die sicher und zielgerichtet arbeiten können. Ausbildungswege müssen reproduzierbar sein. 

Die Arbeit zum Wohle in Not geratener Menschen soll effektiv, zeitlich begrenzt und mit dem größtmöglichen Ergebnis abgeschlossen werden.

Weiterhin ist es für uns ein Ziel gleich gesinnte Menschen an den Erfahrungen teilhaben zu lassen um auch anderen eine qualitativ hochwertige Arbeit mit ihrem Hund zu ermöglichen.



Selbst zum heutigen Zeitpunkt liegt der von uns verfolgte rote Faden unter einer ständigen Neuerung. Es sind nur Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Zeit als sinnvoll ergeben haben und das Verständnis komplexer Handlungs- und Verhaltensweisen im Zusammenspiel der Teamarbeit Hund/ Mensch herbeiführen. 


Das Verhalten

Häufig haben wir nun von Verhalten gesprochen. Was ist also damit gemeint? Bei der Rettungshundearbeit sprechen wir von der Anzeige. Die Anzeige selber ist aber kein Verhalten sondern bereits eine komplexe Handlungskette und beinhaltet das Ankommen, Verweilen und das Bellen.

Opferbindung - Das Unwort!

Die meisten Diskussionen im Bereich der Ausbildung befassen sich mit dem Begriff der Opferbindung. Eine Definition oder gar Begriffsbestimmung, die sich mit einer Erklärung für den Rettungshundebereich befasst, gibt es nicht.

Vielmehr spricht man hier die verschiedensten Ausbildungspraktiken an um den Hund an Personen zu binden, die er in einer Suche auffindet.

Opferbilder trainieren ist wie Memory spielen

Leider herrscht weiterhin die Meinung vor, man müsse, um einen Rettungshund auszubilden, ihm so viele Variationen an „Opferbildern“ beibringen, wie innerhalb der Ausbildungszeit zu trainieren möglich sei. 

Am Anfang ist alles recht einfach!

Kreativität und Variabilität 

Wenn wir uns auf dieser Ebene gedanklich auf das Thema Glücksgefühle, Anreiz, Motivation, Erwartungshaltung einlassen gibt es einige wichtige Fragen die zu klären es sich lohnt! Immer im Augenmerk, dass es sich bei der Fragestellung um die Inhalte der Ausbildung und nicht um das Training ausgebildeter Hunde handelt.

Das Phänomen „Suche nach Scent“

Solange es bekannt ist, in welche Richtung es geht, der HF selbst das Ziel kennt und durch einen Backup auf Nachfrage Informationen mitgeteilt werden, ist das Ablaufen von Wegstrecken nicht schwer.