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Warum tut er das?

Ist oft nicht eindeutig definiert. Die Hunde verweigern die Bestätigung, sowohl vom HF wie auch vom Helfer, vermeiden solange man sie lässt den direkten Kontakt und die Auseinandersetzung mit der VP und wirken teilweise

(menschliche Interpretation) als wenn man sie bei der Arbeit stört, soll sagen: lass mich los ich will weitersuchen.

 Das Problem welches entsteht ist eigentlich ganz einfach. Die von uns angestrebte Verknüpfung ist in der Regel recht undefiniert, die Entstehung von Zufallsverkettungen  mit gewünschter Endhandlung immer wieder zu beobachten. Dadurch wird sie aber nicht mehr in weiteren Ausbildungen übertragbar. Selbst Hunde mit den gleichen Vorraussetzungen und ähnlichen Triebverhalten und Motivationsgrundlagen können so nicht mehr innerhalb dieses Modus ausgebildet werden, weil die Verknüpfung „zufällig“ anders ausfällt als bei dem ersten Hund.

Zu Problemen führt hier unserer Meinung nach auch, dass Hunde viel zu früh in Suchlagen geschickt werden, die sie in dem Augenblick nicht selber oder ohne starke Hilfen lösen können. Das führt, wie beim Menschen auch, zu Handlungsunsicherheit und manchmal sogar  zu Stress. Hunde reagieren mit Übersprungshandlungen oder beginnen sich selbstständig zu beschäftigen und eigene Prioritäten zu setzen oder sich hilflos an den Hundeführer zu wenden und in weiterer Folge an diesem zu kleben, was wiederum den irrigen Schluss laut werden lässt, die enge Bindung schade der selbstständigen Arbeit des Hundes! 

Problem: Der Hund weiß nicht was von ihm erwartet wird oder was genau er für ein Verhalten zeigen kann. Der Hund ist unsicher. Unsicherheit macht motiviertes Arbeiten unmöglich.

Nun werden in der Regel mannigfaltige Möglichkeiten von Fehlern aufgezeigt: 

Der Hundeführer kann mit der Methode nicht umgehen (ist dabei eines der beliebtesten), das Spielzeug ist das falsche, der Helfer ist ein schlechter Helfer oder hat sich falsch verhalten, die äußeren Umstände sind nicht ideal, der Hund hat eine schlechte Vorgeschichte, etc etc.....

Was man vergisst ist, dass man mal wieder versäumt hat die notwendige Motivationsgrundlage erst zu schaffen, die in Kombination mit der konditionierten Bestätigung eine Ausbildungsgrundlage darstellt, die es uns ermöglicht dem Hund Zusammenhänge lohnenswert und erlernbar zu machen, nicht zufällig sondern ganz gezielt.

Was auch sehr schnell vergessen wird, ist dass sich heute niemand mehr damit herausreden kann „nur ehrenamtlich“ zu arbeiten. Es geht hier nicht darum ein Prüfungsziel zu erreichen sondern eine qualifizierte Arbeit zu leisten die unter günstigen Umständen Leben retten helfen soll und nicht Gefahr laufen darf diese auch noch zusätzlich zu gefährden.