IMG_2826.jpg

Statistik

Anzahl Beitragshäufigkeit
69505

Suchen

Die sichere Anzeige

Seit vielen Jahren befassen wir uns mit einer Ausbildungssystematik. Einem roten Faden, der zu viele neuen Erkenntnisse im Bereich Rettungshunde-, Sport- und Diensthundausbildung geführt hat. Vorausgegangen sind viele Diskussionen, Misserfolge, Trainings- sowie Einsatzgeschehen, die den Partner Hund in seinen Fähigkeiten massiv beschränkt haben. Es folgte das Zusammensuchen weiterer Ausbildungstechniken, Handgriffe, Nutzung von Hilfsmitteln, Helferverhalten um den aufgekommenen Konflikt oder das erkannte Problem in situativen Trainingsgeschehen abtrainieren zu können. Im Einsatz selber fehlten dann die passende Puzzleteile aus dem Trainingsalltag, die das erwartete und gewünschte Ergebnisse in weite Ferne rücken ließen. 

Selber lange Jahre mit den unterschiedlichsten Hundecharakteren in der klassischen Ausbildung das Laufen gelernt, hat es mit den neuen Gedankenansätzen die Möglichkeit geschaffen, einsatzorientiert auszubilden.

Wichtigste Grundlage ist die Ausbildung über den Hundeführer, nicht über den "guten Helfer". Schritt für Schritt werden anschließend unter zur Hilfenahme sogenannter Bezugshelfer die Komponente Anzeigen von Menschen systematisch generalisiert.  

Konflikte innerhalb der Auffindesituation

Konflikte können von mannigfaltiger  Herkunft und unterschiedlicher Ausprägung sein. Problematisch werden diese für unseren Bereich allerdings hauptsächlich dann, wenn sie durch die Ausbildungsform geradezu gemacht oder forciert worden sind. 

Warum der HF selber?

Hier ist für uns ein weiterer ganz entscheidender Punkt innerhalb der Ausbildung des Rettungshundes.

Zum einen ist die Formung über den HF um ein wesentliches fehlertoleranter als über beliebige und in der Regel variable Personen/Ausbilder/Helfer. Und zum anderen vermeiden wir so konsequent eine Negativbelegung des menschlichen Gegenübers durch versehentliche Fehlreaktionen des Helfers oder eben schlimmer noch, durch die Negativierung bestimmter Handlungen durch den Helfer, (dazu unter Problemstellungen mehr).

Abstand halten

Um bei der Kontinuität zu bleiben, muss auch bei all dem Nutzen der Motivationsgrundlage dem Hund klar gegliedert ein Einbremsen konditioniert werden. Vorgesetzt in den Grundschritten wird der Hund in die Sitzposition, eine andere Verbleibposition ist auch möglich, gebracht.

Bestätigungsformen 

Kann ich nicht andere Bestätigungsformen nutzen und wenn nein, warum sind diese aus unserer Sicht zum Teil als ungesichert zu betrachten?

Man kann bestimmte Trieb-/ Instinktverhalten nach unserer Erfahrung zu einer arbeitsfähigen Motivation ausnutzen, deren Auslebung in der Regel gezielt über den Spiel- und Beutebereich gesteuert sowie gefördert werden.

Warum tut er das?

Ist oft nicht eindeutig definiert. Die Hunde verweigern die Bestätigung, sowohl vom HF wie auch vom Helfer, vermeiden solange man sie lässt den direkten Kontakt und die Auseinandersetzung mit der VP und wirken teilweise

(menschliche Interpretation) als wenn man sie bei der Arbeit stört, soll sagen: lass mich los ich will weitersuchen.